Tätigkeitsbericht 2019

100 Anfragen um Hilfe
Der Bäuerliche Notstandsfonds hilft bäuerlichen und nicht bäuerlichen Familien und Personen in Südtirol, die sich in einer menschlich und finanziell schwierigen Situation befinden. Der Vorstand überprüft in den monatlichen Sitzungen die Ansuchen und entscheidet über die verschiedenen Hilfsmöglichkeiten. 2019 wurden rund 90 Notsituationen begutachtet, weitere wurden intern besprochen. Den Hilfesuchenden wurden finanzielle Zuwendungen gewährt.
57% der Hilfesuchenden waren bäuerlicher Herkunft und 43% nicht bäuerlicher Herkunft. Erstmals wurde kein Ansuchen abgelehnt.
 

Freiwillige „Gutes tun“
Auch im vergangenen Jahr hat der Notstandsfonds viel Solidarität erfahren. Immer mehr Menschen in Südtirol waren bereit ihrem Nächsten „Gutes zu tun“: mit einer zweckgebundenen Spende bei einem Spendenaufruf, Kauf von verschiedenen Sachspenden, Teilnahme an Benefizveranstaltungen oder Aktionen, Zuführung von Erlösen aus feierlichen Anlässen oder Gedächtnisspenden. Zahlreiche bäuerliche Organisationen, Verbände, Vereine und Privatpersonen haben sich in unzähligen Stunden engagiert und mitgearbeitet. Nicht wegzudenken auch die Fachleute, die beratend bei Hilfsprojekte unentgeltlich mitwirkten.

Aufmerksam sein – Medienarbeit
Unerlässlich sind die Medienarbeit und die Vorstellung der Tätigkeit durch den Vorstand. Demnach wurde 2019 darauf geachtet, dass die Tätigkeit des Notstandsfonds in der Bevölkerung wahrgenommen wird. Insbesondere wurde über die Vollversammlung, über Benefizveranstaltungen und über Spendensammlungen berichtet. 
Vorstandsmitglieder haben insbesondere bei Versammlungen von bäuerlichen Ortsgruppen über den BNF gesprochen.