Der Bäuerliche Notstandsfonds
ist Träger des Spendensiegels
„Sicher spenden".
Infos unter: www.spenden.bz.it

Veranstaltungen
Neue Plattform „halbehalbe.it: Kaufen und schenken mit Herz und Sinn

www.halbehalbe.it

Mit dem Onlineshop halbehalbe.it startet ein neues Wirtschaftsmodell in Südtirol: Käufer werden zu Spendern. Davon profitieren Unternehmen, Konsumenten und Non-Profit-Organisationen. So auch der Bäuerliche Notstandsfonds.

Wer bei halbehalbe.it einkauft, spendet für gemeinnützige Zwecke. Das primäre Ziel der neuen Plattform halbehalbe.it ist es Hilfsprojekte aktiv zu unterstützen, aber auch die Käufer sowie die Unternehmen für ihre karitative Tätigkeit zu belohnen. „Bei jedem Einkauf über den Onlineshop von halbehalbe.it wird sozusagen halbehalbe gemacht“, erklärt Matthias Keitsch von der Genossenschaft Ex Libris, die das Portal betreibt. Eine Hälfte, also 50 Prozent des Kaufpreises bekommt der Verkäufer also ein Unternehmen aus Südtirol (davon sind ca.9 Prozent Steuerlast). Die zweite Hälfte, also 41 Prozent bekommt eine vom Käufer individuell ausgewählte Non-Profit-Organisation und 9 Prozent das Onlineportal selbst. „Damit können die Online-Betreiber die Spesen für die Einrichtung der Homepage und deren Betreuung, die Verwaltungs- und Vermittlertätigkeit, sowie Kundenservice begleichen. Die gemeinnützigen Organisationen und Vereine aus Südtirol können einen Teil ihrer Tätigkeit finanzieren oder als Unterstützungszwecke für Hilfsbedürftige in Südtirol verwenden“, so Matthias Keitsch. Alle Non-Profit-Organisationen auf halbehalbe.it tragen das Siegel „Sicher spenden“ und Käufer können die getätigte Spende von der Steuer abschreiben.

„Natürlich freuen wir uns und es ist eine Chance, die Bereitschaft zum Spenden zu erhöhen, aber auch zu sensibilisieren. Es ist allerdings auch sehr wichtig, dass den Spendern eine Sicherheit geboten wird. Sie erhalten eine Dankeskarte und eine Spendenbestätigung für die 41 Prozent Spende des getätigten Kaufpreises. Wir bedanken uns auch bei allen Südtiroler Unternehmern, die beim Projekt mitmachen“, Karin Höller vom Bäuerlichen Notstandsfonds bei der Vorstellung des Projektes.

 

Shoppen und Spenden

Die Idee begeistert seit Anbeginn auch Südtiroler Unternehmen: „Design und Mode mit Nachhaltigkeit und Umweltthemen zu verbinden, ist unsere Maxime“, sagt etwa Daniel Sperandio vom Fashion-Label Re-Bello aus Leifers. „Deshalb ist die Idee von halbehalbe.it, notleidende Menschen durch regionales Shoppen zu unterstützen, wie maßgeschneidert für uns.“ Unternehmen wie Re-Bello, das Schmucklabel huamet aus Ulten oder der Hersteller von Holzbrillen WooDone aus Brixen betreiben auf dem Portal aber nicht nur Imagepflege, sondern profitieren auch von Marketingsynergien zwischen den beteiligten Akteuren und können außerdem neue Märkte und Kunden erschließen.

Geteilt wurde als Symbol auch ein Kuchen: Bild v.l. Thomas Kager von Ex Libris, Elisabeth Zöschg vom Arbeitskreis Eltern Behinderter, Koordinator Matthias Keitsch, Florian Schwienbacher vom Schmucklabel „huamet“ und Karin Höller vom Bäuerlichen Notstandsfonds.